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Das Projekt ISB Chemnitz e.V.

Das Projekt Integrative Sport- und Bildungsförderung wurde durch acht Gründungsmitglieder des neuen Vereines ISB Chemnitz e.V. ins Leben gerufen. Diese Mitglieder kommen aus den verschiedensten Bereichen der Wirtschaft, Bildung und dem Vereinsleben der Stadt Chemnitz.

Ausgangsituation

Studien haben ergeben,

  • dass im Zeitalter der Medienvielfalt Kinder und Jugendliche immer mehr an Bewegungsmangel leiden,
  • dass aufgrund der Arbeitsmarktsituation viele junge Familien die Stadt bzw. das Land Sachsen verlassen,
  • dass aufgrund der Familienpolitik und der unsicheren Zukunft die Geburtenraten sinken,
  • dass der Freistaat Sachsen aufgrund zurückgehender Schülerzahlen immer mehr Schulen und aufgrund zu hoher Kosten Sportstätten (z.B. Schwimmhallen) schließt, die erst kürzlich neu renoviert oder erbaut wurden.

Daraus ergibt sich für Staat und Gesellschaft ein Konfliktfeld mit den dabei entstehenden Problemen, denen mit diesem Projekt entgegengetreten werden soll.

Durch frühzeitige und nachhaltige sportorientierte Ausbildung kann diesen Problemen kurz- und langfristig entgegengewirkt werden. Haltungsschäden, Konzentrationsmangel, Aggressivität, um nur einige zu nennen, sollen dabei abgebaut werden. Sozial gerechte Verhaltensweisen, Teamfähigkeit, der richtige Umgang mit Konflikten, gesellschaftlichen Normen und Werten sollen den Kindern und Jugendlichen vermittelt werden und in Verbindung mit der sportlichen Ausbildung sollen die Kinder und Jugendlichen dazu befähigt werden, durch Spaß und Erfolg optimalen Ergebnisse in der Schule und im Freizeit- und auch Leistungssport zu erzielen.

Dieses Projekt soll zu einem gesellschaftlichen Mittelpunkt der Stadt Chemnitz werden.

Projektziel

Das kurz-, mittel- und langfristige Ziel dieses Projektes ist die Schaffung einer Ganztagesstätte mit sportorientierter Ausrichtung zur Integration von behinderten- und nicht behinderten Menschen, sowie der Integration von "Jung und Alt".

Dazu zählt:

  • Kurzfristig:
    - Bildung eines Sporthorts für Grundschüler mit allgemeiner sportlicher Orientierung,
    - Bildung eines Freizeitprojektes für Senioren zur Übernahme von Aufgaben zur Absicherung der Betreuung der Kinder
  • Mittelfristig:
    - Vorbereitung der Kinder auf die Aufnahmebedingungen für das Sportgymnasium und die Sportmittelschule für alle Sportarten,
    - Gestaltung von vielseitigen Kursangeboten für interessierte Senioren ...
  • Langfristig:
    - dreigliedrige Gesamtschule mit Sportorientierung für behinderte und nicht behinderte Sportler (bundesoffen)
    - Kulturzentrum für alle Senioren der Stadt Chemnitz, die interessiert an Arbeit mit Kindern und an sportlichen Aktivitäten sind

Zielumsetzung

Arbeit mit den Kindern

Schwerpunkte dabei sollen sein:

  • schon im frühen Kindesalter das Interesse am Sport wecken,
  • Vermittlung von Werten unserer Gesellschaft (Integration behinderter Schüler und älterer Mitmenschen),
  • Ernährungserziehung zum Kampf gegen übergewichtigkeit von jungen Menschen,
  • Gesunde Lebensweise (u.a. Vorbeugung von Haltungsschäden),
  • Teamfähigkeit zur Bewältigung von Konflikten im Alltag,
  • bis zur Klassenstufe 4 möglichst die sportlichen Grundlagen zu erreichen, die ein erfolgreiches Einschulen ins Sportzentrum ermöglichen (Wertschätzung auf eine allgemeine sportliche Ausbildung)
  • Akzeptanz und Integration der älteren Mitmenschen (gemeinsame Kursangebote im sportlichen Bereich, im kulturellen Bereich und im allgemeinen Umgang),
  • Individuelle und gezielte allgemeine schulische Ausbildung (kleine Klassen, kompetente Lehrkräfte und Erzieher)...

Arbeit mit den behinderten Kindern

Schwerpunkte hierbei sollen sein:

  • Lebensmut und sportliche Möglichkeiten von behinderten Menschen aufzeigen,
  • das Zusammenleben mit nicht behinderten Menschen leben,
  • Ziele gemeinsam erarbeiten, die den Kindern aufzeigen sollen, dass sie nicht am Rande der Gesellschaft, sondern im Mittelpunkt stehen,
  • Besonderheiten ihrer Situation erklären und begründen ...

Arbeit mit den älteren Mitmenschen (Senioren)

Schwerpunkte sollen sein:

  • überwiegend Senioren sollen bei der Sporthort der Kinder aktiv einbezogen werden,
  • Sie übernehmen Aufgaben der Betreuung und Versorgung der Kinder,
  • Ihnen werden Kurse angeboten, die sie befähigen "jung zu bleiben" (Computerkurse, Kochkurse, Sportkurse jeder Art usw.),
  • Sie nehmen aktiv an Sportveranstaltungen als Kampfrichter, Betreuer der Kinder und als aktive Teilnehmer teil...